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Marketing & Kommunikation mit Film und Video

Filmbudget: Teil 2 von 3

Kalkulationsschema für Film und Video (mit Beispiel)

Gut kalkuliert ist halb gewonnen. Filmpuls präsentiert in diesem Artikel ein Kalkulationsschema für Bewegtbildproduktionen und erklärt in Teil 2 der Artikelserie zur Kalkulation  für Filme und Videos weitere wichtige Grundlagen für die Budgetierung von Film und Video.

Ein Filmbudget ist nichts anderes als ein Bauplan für das später entstehende Werk. Die Filmproduzentin Ruth Waldburger von Vega Film hat in einem Interview einmal erklärt, dass die Filmkalkulation aus ihrer Sicht nebst dem Drehbuch die wichtigste Grundlage für einen erfolgreichen Kinofilm sei. Ihre Begründung: die Kalkulation legt fest, mit welchem Werkzeug und mit welchem Team der Filmemacher für wie lange an jedem Arbeitsschritt für seinen Film tätig sein kann. So betrachtet definiert und prägt das Budget jeden Film in allen entscheidenden Phasen der Herstellung.

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Spiegelsand

5 Todsünden für Producer und Produktionsleiter beim Film

Wenn der Mensch einmal kann, was er für die Ausübung seines Berufs und seiner Funktion können muss, entscheidet nur mehr das Mass der verfügbaren eigenen Energie über Erfolg und Misserfolg. Wer diese Karriere-Stufe erreicht hat, tut gut daran, ab und zu auch über den Tellerrand hinauszublicken und sich ein übergeordnetes Referenzsystem zur Eigenkontrolle zu suchen. Das gilt auch für die Arbeit mit Film und Video. Dieser Artikel nennt 5 Todsünden, die zu vergegenwärtigen keinem Producer und keinem Produktionsleiter schaden kann.

Producer und Produktionsleiter zu sein ist ein anspruchsvoller Job, der viele Abenteuer verspricht und in der Regel meist nur auf abenteuerlichen Wegen und nicht ohne Hürden und Umwege erreicht werden kann. Wer sich aber einmal eine Leitungsfunktion in einer Filmproduktion erarbeitet hat und mit gutem Gewissen feststellen kann, dass er oder sie für diesen Beruf gemacht ist, entdeckt die Faszination des Filmemachens täglich aufs Neue.

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Filmbudget: Teil 1 von 3

Parameter: Die Kalkulation vor der Kalkulation für Film und Video

Das griechische Wort Parameter bezeichnet eine spezielle Gruppe von Variablen einer Gleichung. Bei Film und Video führt das Lösen der Gleichung zum angestrebten Endresultat. Die Variablen auf dem Weg dazu sind beispielsweise das Budget, die Qualität oder die Termine. Für die Kalkulation von Filmprojekten spielt der Umgang mit Variablen, oder eben Parameter, eine erfolgsrelevante Rolle.

Parameter beeinflussen im Filmgeschäft nicht nur das Endresultat sondern auch sich gegenseitig. Eckdaten und Parameter sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Während die Eckdaten begrifflich für einen fixen Wert stehen, sind Parameter flexibel. Das macht sie speziell und wertvoll. 

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Das ABC der Bewegtbild-Geburt

Grundlagen: Warum es jeden Film nicht ein Mal, sondern vier Mal gibt!

Katzen haben neun Leben. Ein Film hat vier Leben. Filmpuls erklärt die Grundlagen der Entstehung von Film und Video im Schnittfeld von Kunst, Handwerk und Wirkungsäquivalenz für Filmemacher und Marketing und Kommunikation mit Film und Video.

Alte Hasen im Filmgeschäft wissen es. Filme sind einfach anzusehen, weil sie schwierig zu machen sind. Schlaue Füchse wissen aber auch, dass ein Film oder ein Video nicht ein Mal, sondern immer vier Mal geboren wird. Sie nutzen die unabänderlichen Grundlagen des Filmhandwerks und machen eine Chance daraus. 

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Exklusives Interview

Für Netflix auf Augenhöhe mit Pablo Escobar: Adrian Teijido

Narcos, die Erfolgsserie von Netflix über Leben und Sterben von Drogenboss Pablo Escobar, geht in die dritte Staffel. Filmpuls konnte während den Drehvorbereitungen in Kolumbien mit Kameramann Adrian Teijido ein exklusives Interview führen.

Adrian Teijido (53) ist Mitglied des brasilianischen ABC.1 Neben seiner Arbeit für Spielfilme und für TV-Serien als lichtsetzender Kameramann hat Teijido, der englisch, spanisch und portugiesisch spricht, hunderte Werbefilme und Imagefilme gedreht.2 In den frühen Morgenstunden, kurz vor dem Location Scouting in Bogota, erklärt Adrian, was es heißt, auf einer internationalen Produktion für eine globale Qualitäts-Serie mit Spielfilmanspruch zu arbeiten.

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Alles auf Zucker

Production Value in der Film- und Videoproduktion

Schnapsklappen, Breakdowns, Production Values und Martini-Shots sind ebenso wenig wie Teddy’s A**hole, was man prima vista denken möchte. Jede Berufsgattung und jede Branche kennt seltsame Begriffe, mit denen ihre Mitglieder täglich und virtuos jonglieren. Der Film bildet da keine Ausnahme.

Während die meisten vorgenannten Begriffe für Auftraggeber und Imagefilme, Produktfilme und Webvideos vielleicht lustig, aber nicht wichtig sind (mehr zu ihrer Bedeutung später) gibt es einen Begriff, dessen korrektes Verständnis und dessen richtige Handhabung für jede einzelne Produktion in der Kommunikation mit Film und Video absolut essentiell ist: den Production Value.

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Business as usual

Kommunikation mit Film und Video: Was kein Produzent freiwillig sagt

In der Kommunikation und in einer Geschäftsbeziehung ist wichtig, was gesagt wird. Meist noch wichtiger ist das, was geschrieben wird. Aber am Wichtigsten ist das, was nicht gesagt wird. Und das lässt sich nicht immer zwischen den Zeilen lesen. Dieser Artikel nennt 10 Dinge, die ein Produzent kaum, selten oder nie freiwillig seinem Auftraggeber kommunizieren würde.

Bevor ein Chirurg seine Patienten operiert, ist er gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Schützling über tatsächliche und mögliche Risiken zu informieren. Bei Filmproduzenten und Videomachern ist das anders. Zwar ist das Wissensgefälle zwischen Anbieter und Leistungsempfänger oftmals ähnlich spektakulär wie zwischen Arzt und Patient. Aber wer was wem warum wann wie bei einer Filmproduktion sagt, dafür bestehen im Geschäft mit Bewegtbild keine festen Regeln.

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Gorillas und Kraken

Wie wir Filme sehen und wie das Kino in unserem Kopf funktioniert

Filme sehen beginnt im Kopf des Regisseurs und endet im Kopf des Zuschauers. Bis der Film aber im Kopf des Zuschauers angelangt ist, passiert erstaunliches. Wer über Filme spricht, Filme in Auftrag gibt oder vom Filmemachen lebt, sollte sich mit Vorteil nicht nur damit beschäftigen, wie gute Filme noch besser werden. Sondern naheliegender Weise auch damit, wie Filme wahrgenommen werden.

Dieser Artikel hat weder Räubergeschichten vom Filmset zum Gegenstand, noch dreht er sich um Kreation, Storytelling oder Dramaturgie. Für einmal stehen zwei heimliche Protagonisten im Vordergrund, ohne die Filme sehen nach landläufiger Meinung unmöglich ist: das Auge und das Hirn. Dank Forschung und Technik ist es zwar heute auch möglich, Filme mit der Zunge sehen. Aber vor der Erklärung, warum und wie das Sehen mit der Zunge funktioniert, springen wir zuerst zu Adam und Eva und beginnen gewissermaßen dort, wo alles anfängt, bei der Geburt.

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