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Marketing & Kommunikation mit Film und Video

Damit Hörfilme nicht zum Horrorfilm werden

Off-Voice und Off-Kommentar: Das müssen Sie darüber wissen

Off-Voice und Off-Kommentar machen ein Video oftmals nicht besser, aber sehr oft schlechter. Der Zuschauer verzeiht so einiges. Nicht aber einen schlechten Begleittext aus dem Off. In diesem Fall macht er meist ohne viel Federlesen von seinem Recht auf sinnvolle Nutzung seiner Lebenszeit Gebrauch … – und klickt das Video weg. Das muss nicht sein.

Dieser Artikel versteht sich als praxisorientierte Checkliste und als Anleitung für den richtigen und professionellen – und darum wirkungsstarken – Umgang mit Voice Over und Off-Kommentar. Er richtet sich gleichermaßen an die Macher von Werbung, Imagefilmen, Webvideos wie an die Auftraggeber von Bewegtbildproduktionen für Marketing und Kommunikation.

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Checkliste

15 Punkte, die jedes gute Filmkonzept enthalten muss

Das Filmkonzept ist für jede Kommunikationsmaßnahme mit Bewegtbild ein essentieller Bestandteil. Man kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ein Film oder ein Video, zumindest aus Sicht des Auftraggebers, nur so gut werden kann, wie es das dahinter liegende Konzept ist.

Es gibt unzählige Arten und Möglichkeiten, einen Film oder ein Video zu konzipieren und zwecks Abstimmung und Freigaben zu verschriftlichen. Ob wie beim Werbefilm mit einer Directors Interpretation (auch DI genannt) und Storyboard, ob als Exposé, Treatment, Story Outline oder ganz einfach mit einem Dokument, das mit „Konzept“ überschrieben ist, jedes Filmkonzept hat einen gemeinsamen Nenner: es sollte Antworten auf 15 Fragen geben, die über das Schicksal des späteren Werkes mitbestimmen.

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4 Schritte zum Erfolg

Wie Web Videos in den sozialen Medien länger als 3 Sekunden überleben

YouTube ist für Web Videos nicht nur die weltgrösste Distributionsplattform. YouTube ist auch ein gigantischer Friedhof für audiovisuelle Stiefkinder. Millionen von Web Videos fristen dort ein vergessenes Dasein als blutleerer Zombie. Jede Stunde werden hunderttausende Filme angeklickt, nur um Sekunden später sofort wieder in die digitale Versenkung geschickt zu werden.

Dass viele Filme und Videos auf dem Web oftmals nur wenige Sekunden überdauern, liegt nicht immer nur an ihrem Inhalt. Sondern oft auch am Aufbau und der inneren Struktur dieser Webvideos. Wir zeigen in diesem Artikel, wie man Videos denkt, dreht und schneidet, die online länger als 3 Sekunden überleben.

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Zeit und Raum in der Montage

Zeitraffer, Blende und Zeitlupe im Film

Zeitraffer, Zeitlupe und Blende gehören zur Sprache des Films. Diese drei Effekte haben einen Einfluss auf unsere Wahrnehmung der Zeitachse in einem Film: sie verändern unser Zeitempfinden mit optischen Manipulationen, losgelöst von der Storyline.

Jeder Film und jedes Video kann mit Aufnahmen Effekte hervorbringen, die in der Fotografie mit einem einzelnen Bild nicht möglich sind. Drei Arten von Blenden (Abblende/Aufblende, Überblendung, Rückblende), Zeitraffer und Zeitlupe ergänzen die Möglichkeiten der Montage in der Kommunikation mit Film und Video.

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Wegen Videos

Im falschen Film: zuerst Terrorist und dann Verräter geworden

Für den 27-jährigen Harry Sarfo aus Deutschland waren die Propaganda-Videos des IS mit ein Auslöser, warum er sich der Terror-Gemeinschaft anschloss. Als er Dreharbeiten für ein neues Propaganda-Video miterlebte, glaubte er im falschen Film zu sein und entschloss sich zu desertieren.

Seit sein Name vor Wochenfrist in der New York Times erschien, ist er nicht nur für Geheimdienste, sondern auch für die breite amerikanische und deutsche Öffentlichkeit ein Begriff. Das auf englisch geführte Interview mit Harry Sarfo im Hochsicherheitsgefängnis in Bremen fand in erster Linie darum seinen Weg in die Weltpresse, weil Sarfo in Syrien Kontakt mit Vertretern des IS-Geheimdienstes hatte. Die für Anschläge zuständige Organisation ist unter dem arabischen Namen „Emni“ (auf deutsch: „Kein Problem“) bekannt. Sie hatte vor, den selbsternannten Gotteskrieger aus Bremen nach absolvierter Terror-Ausbildung als „Schläfer“ zurück in seine Heimat zu senden. Nur ganz am Rande wurden in den News auch Videos erwähnt. Dabei waren Videos die Auslöser von zwei Entscheidungen, die Harry Sarfo das Leben hätten kosten können.

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Potential für Manipulationen

Filme schneiden und Videos professionell montieren (4/4)

Filme schneiden kann beträchtlichen Schaden anrichten. Will man von Demagogen lernen, folgt man der europäischen Geschichte ab der Zeit der Weimarer Republik,  oder glaubt man der Theorie des Films überhaupt, so ist das bewegte Bild eines der gefährlichsten aller Medien überhaupt!

Der einfach nachvollziehbare Grund, warum Filme und Videos so brandgefährlich sein können: Ein Film erhält seine endgültige Form nicht bei den Dreharbeiten auf dem Filmset, sondern erst später und nachdem eine Vielzahl von wichtigen Entscheidungen im dunklen Kämmerlein des Editors getroffen wurden. Das Arrangieren von Einstellungen und Sequenzen im Rahmen der Montage bietet etliche Möglichkeiten zur Manipulation. Dieser Artikel, der letzte der vierteiligen Filmpuls-Sommerserie zum Thema „Professionell Film und Video schneiden„, zeigt die wichtigsten Arten der Manipulation, und erklärt die dahinterliegenden Mechanismen anhand von Beispielen:

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Film schneiden als formales Prinzip

Professionell Video und Film schneiden (3/4)

Film schneiden ist wie jede filmische Disziplin ein Handwerk mit dem Potential einer Kunst. Handwerkliche wie künstlerische Aspekte der Filmmontage lassen sich nicht nur inhaltlich, sondern auch aus rein formaler Sicht betrachten. Die durch formale Prinzipien geprägte Montage macht in diesem Fall die Wirkung des Filmbildes zum Stil-Prinzip.

Montage als formales Prinzip ist nicht nur bei Kunst- und Experimentalfilmen (exzessiv) anzutreffen. Abwechselnd mit weiteren Prinzipien der Montage ist der formal geprägte Schnitt in fast jedem Film oder Video zu finden:

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Filmmontage: Raum und Zeit verändern

Videos schneiden und professionell Filme montieren (2/4)

Videos schneiden bedeutet immer auch, selbst einen Teil der Filmgeschichte zu sein: In den Pionierzeiten des Films beschränkte sich die Filmmontage darauf, mit dem Schnitt die für die Erzählung notwendigen Ereignisse in chronologischer Folge hintereinander zu schneiden. Spannung konnte dabei nicht durch den Schnitt entstehen, sondern nur durch den Inhalt der Erzählung. Der Filmschnitt war Diener der Realität.

Schon 1901 ging der Engländer James Williamson in seinem Film „Attack on a China Mission“ einen Schritt weiter: Er fand heraus, dass die Zuschauer sich vom Filmschnitt auch über größere Zeit- oder Raumsprünge hinweg führen ließen, wenn in der Einstellung vor und nach dem Schnitt ein identisches Objekt oder eine identische Person vorkam. 

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