Briefing Imagefilm: Checkliste aus der Praxis für Profis

Checkliste

Briefing Imagefilm: Das perfekte Briefing für Film und Video - filmpuls Checkliste: Das perfekte Briefing für Film und Video

Die Filmpuls-Checkliste „Briefing Imagefilm richtet sich an Kunden im Bereich Auftragsfilm. Nur mit dem perfekten Videobriefing (oder Filmbriefing) fügen sich die Herstellungsprozesse und die Erwartungen des Auftraggebers wie ein perfektes Puzzle zu einem qualitativ hochwertigen Ganzen zusammen. 

Für Imagefilme, Produktfilme, Online Videos, CEO-Videos, Testimonials und weitere Produkte der im Trend liegenden Kommunikation mit Film und Videos bildet das Know-how um die Wichtigkeit einer korrekten und umfassende Formulierung der Ausgangslage und Aufgabenstellung in Form erprobten einer Checkliste eine wichtige Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Film- und Videoproduktionsunternehmen. Wir zeigen wie:Unmissverständlich formulierte Erwartungen, schon zu Projektbeginn kommunizierte Schnittstellen und frühzeitig bekannte Termine sind im Projektgeschäft und damit auch für die Bewegtbildkommunikation im Kundenauftrag für alle Beteiligten ein Erfolgsgarant für die Kommunikation mit Film und Video. Das „Briefing Imagefilm“ legt die Basis zum Erfolg.Die nachfolgende Aufzählung versteht sich als Leitfaden für die Abwicklung von Film- und Videoproduktionen. Die aufgeführten technischen Projekt-Parameter und Eckdaten sowie Prozessabläufe müssen zwingend durch ein inhaltliches Briefing (Content, Storytelling, Genre, Aussagewünsche, etc.) ergänzt werden.

Checkliste für Eckdaten: Briefing Imagefilm

Muster-Checkliste für das perfekte Auftragsfilm-Briefing, Teil A, Eckdaten:

No.Prüfpunkte (Stichworte für wichtigste Themenfelder)Status
1.1Non-Disclosure erforderlich/sinnvoll? (ja/nein)
1.2Ansprechpartner und Kontaktdaten aufgeführt?
1.3Zusammensetzung Projektteam Kundenseite erwähnt?
1.4Dauer interne Entscheidungsprozesse für Freigabeprozesse?
1.5Check ob Briefing angekommen ist
1.6Sind für Verständnis des Briefings zusätzliche/neue Informationen nachzureichen?
2.1Bis wann ist Offerte abzugeben?
2.2Bestandteile der Offerte definiert (Filmskizze Budget etc)?
2.3Auf welchem Weg ist Offerte abzugeben? (Email Upload etc.)
2.4An wen ist die Offerte abzuliefern?
2.5Minimal-/Maximalumfang der Offerte definiert?
2.6Referenzfilme (oder Negativbeispiele) erwähnt?
2.7Werden Distributionswege genannt?
3.1Qualitätsvorgaben und angestrebte Wirkung definiert?
3.2Filmlänge(n) erwähnt (Richtwert/Vorgabe/offen)?
3.3Technische Endqualität/Abgabeformat erwähnt?
3.4Einsatzorte -Dauer und Medien definiert?
3.5Exklusivität für Darsteller (ja/nein)?
3.6Zwingend notwendige Drehorte? (Fabrikationsstätten o.ä.)
3.7Zwingend in Prozesse einzubindende VIP’s? (CEO CFO o.ä.)
3.8Unterschiedliche Längenversionen?
3.9Unterschiedliche Sprachversionen?
3.10Vorbestehende grafische Elemente? (Logo etc.)
3.11Filmformate definiert?
3.11Videoformate definiert?
4.1Angabe über Zeitpunkt der Auftragsvergabe?
4.2Produktionszeitraum vorgegeben?
4.3Fertigstellungstermin/erster Einsatztermin?
6.1To Do’s definiert? („Was zwingend erwartet wird“)
6.2Don‘ts definiert? („Was keinesfalls geschehen darf“)

Quelle: Condor Films AG

Checkliste für Inhalte: Briefing Imagefilm

Muster-Checkliste für das perfekte Auftragsfilm-Briefing, Teil B, Inhalte:

5Was darf auf keinen Fall, was muss auf jeden Fall im Film thematisiert werden?✔5Was darf auf keinen Fall, was muss auf jeden Fall im Film thematisiert werden?✔5Was darf auf keinen Fall, was muss auf jeden Fall im Film thematisiert werden?✔

No.Prüfpunkte (Stichworte für wichtigste Themenfelder)
1Wie lautet die Kernaussage des geplanten Films oder Videos? (wichtigste Botschaft)
2Welche Personen müssen zwingend im Film vorkommen (Bsp: CEO o.ä.)
3Welche Drehorte müssen zwingend im Film vorkommen (Bsp: Fabrikationsstätten)
4Wer ist das Zielpublikum? („Alle“ als Antwort ist verboten!)
5Was darf auf keinen Fall im Film thematisiert werden?
6Was muss auf jeden Fall im Film thematisiert werden?
7Welche Ereignisse müssen zwingend thematisiert werden?
8Welche weiterführenden Informationen (Brand Manual, etc.) bestehen

Quelle: Condor Films, Sommer 2016

Zur Frage der Videolänge, die aus Sicht von Filmpuls nur als RICHWERT in ein Briefing gehört, gibt der Artikel Wie lang muss ein Video sein? im Detail weitere Auskunft.

Weitere Infos zum Briefing von Inhalten finden sich bei Filmpuls in Form von Checklisten unter anderem in den Beiträgen 15 Punkte, die jedes gute Filmkonzept enthalten muss und Gutes Storytelling mit CSI-Checkliste erkennen und optimieren, der Serie zu CEO Videos und im Artikel zur Wichtigkeit von YouTube Web-Video Thumbnails für hohe Click-Raten.


Die aufgeführte Checklisten sind ein exklusiver Zusammenzug aus Unterlagen aus dem Weiterbildungs-Workshop »Das richtige Briefing – einfach gemacht« für Kunden der Condor Films AG. Die Listen beanspruchen keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Abhängig von der Größe, Art und Komplexität des geplanten Film- oder Videoprojekts empfehlen sich individuelle Ergänzungen und Anpassungen.

Seit Anfang 2017 ist Filmpuls auf Smartphones ergänzend auch im neuen Google-Mobile-Standard AMP (Accelerated Mobile Pages) verfügbar. Ebenso ist Filmpuls für eingeloggte Mitglieder auf Facebook Apps neu auch kostenlos in den News als Instant Article als Test sichtbar.Die Lesbarkeit von Tabellen ist für entsprechende User beider Anbieter aus technischen Gründen aktuell noch erschwert. Wir bitten um Verständnis.

Im Interesse der Lesbarkeit wurden in diesem Artikel die Berufsbezeichnungen auf die männliche Form reduziert. | © Artikel Filmpuls

Über Philippa von Wittgenstein
Philippa von Wittgenstein ist Producerin und Consultant für Film und Video. Sie betreut bei Condor Films nationale und internationale Filmproduktionen.

2 Comments

  1. Endlich eine professionelle Stelle, die keine Geheimniskrämerei um ihr Filmwissen betreibt. Danke für die Info.

  2. Danke, sehr hilfreich! Diese Liste werde ich beim nächsten Projekt verwenden.

Kommentar hinterlassen

(Email-Adresse bleibt anonym.)


*