Meinung

In dieser Rubrik werden regelmäßig Einsichten und Ansichten zu Themen im Bereich der Bewegtbildkommunikation mit Film und Video bei Filmpuls veröffentlicht. Die Rubrik umfasst Kolumnen, professionelle Einsichten und persönliche Ansichten zu aktuellen Themen und Trends zu Marketing und Kommunikation mit Film und Video. Hier sagen unsere Redaktoren ebenso wie unsere festen Gast-Autoren regelmäßig, um was es ihrer Meinung nach wirklich geht bei der Kreation und Herstellung von Content für die Kommunikation mit Film und Video und was ihrer Meinung nach endlich einmal laut und deutlich gesagt werden muss.

Die Artikel der Rubrik spiegeln die Ansicht der jeweiligen Autoren. Sie sind subjektiv. Ja sie sollen es sogar sein. Sie dürfen polarisieren, zum Denken anregen und auch innerhalb und außerhalb des Online Magazins filmpuls.ch gerne Diskussionen auslösen. Erlaubt ist alles, was die Regeln von Anstand erlauben, keine Rechte von Drittpersonen verletzt und sich nicht unter der Gürtellinie bewegt.

Über Anfragen zu Artikel von Gast-Autoren freuen wir uns. Unsere Kontaktadresse findet sich im Impressum.

Komische Kunden und wo sie im Auftragsfilm zu finden sind

Chefs behaupten gerne, komische Kunden gäbe es nicht. Geben tue es nur nette Menschen, die entweder mehr oder etwas weniger von dem Verstehen, was sie tun. Mitarbeitende und ausführende Stellen machen da andere Erfahrungen. Was, so fragen sich bei manch einem Projekt nicht nur Producer, kann getan werden, wenn man es mit seltsamen Auftraggebern zu tun bekommt? [...]

Zurück in die Zukunft: Patient Auftragsfilm liegt auf der Intensivstation!

Bei der Art und Weise, wie seit einigen Jahren im Markt der Auftragsproduktionen die Auftragsvergabe erfolgt, führt das Geschäftsgebaren aller Beteiligten dazu, sich in den eigenen Fuß schießen. Die Zukunft im Auftragsfilm darf nicht daraus zu bestehen, dass sich Auftraggeber und Auftragnehmer beide gegenseitig schaden. Diese Gefahr besteht und ist nicht zu unterschätzen. [...]

Schöner Fernsehen: Studie verknüpft TV mit Wahlverhalten

In einer neuen wissenschaftlichen Studie wird bewiesen, dass zwischen Wahlverhalten und TV-Konsum eine Abhängigkeit besteht. Sag mir was Du am Fernsehen schaust und ich sage Dir, wie du wählst! Anbieter wie Netflix analysieren ihr Publikum mit ausgeklügelten Algorithmen. Die Folgen sind erheblich. Aber anders als bei früheren Studien bleibt diesmal der mediale Aufschrei im Print aus. [...]

360 Videos und ihre Zukunft: eine Prognose

Noch nie in der Geschichte des Films war es so einfach, 360 Videos zu drehen und einem Millionenpublikum zugänglich zu machen. Trotzdem lässt der prognostizierte Durchbruch nach wie vor auf sich warten. Was läuft schief? Drei Thesen, wie der 360-Film seinen verdienten Platz in Marketing und Kommunikation mit Film und Video findet. [...]

Warum ein Imagefilm die schlechtere Alternative ist

Ändert der Fluss das Flussbett? Oder zwingt dieses dem Fluss den Weg auf? Niemand wird bestreiten wollen, dass beide Elemente, Fluss und Flussbett, sich wechselseitig beeinflussen. Für Bewegtbild und Distributionskanäle gilt das ebenso. Darum gehören Imagefilme abgeschafft. Er ist ein Dinosaurier aus der vordigitalen Zeit. In einer non-linearen Welt hat der herkömmliche Imagefilm nichts mehr zu melden. Es gibt bessere und effizientere Alternativen um mit Film und Video Wirkung zu erzielen. [...]

Warum gute Auftragsfilme leuchten und schmerzen müssen

Wie geht man richtig mit Spannungsfeldern um, die sich aus dem Wunsch nach Authentizität in Imagefilmen und authentischen Produktevideos ergeben? Jeder Filmstudent lernt, dass es bei der Analyse eines Filmes nicht reicht, nur das filmische Werk zu untersuchen. Es gilt immer auch den Absender (Filmemacher) und den Rezipienten (Zuschauer) in die Betrachtung einzubeziehen. Beim Auftragsfilm wird das Dreieck "Film-Filmemacher-Zuschauer" zum Viereck, weil Auftragsfilme ohne Auftraggeber per definitionem keine solchen sind. Um zu verstehen, was einen authentischen Auftragsfilm im Kern ausmacht gilt es darum, die drei Aspekte Auftraggeber, Filmemacher und Zuschauer genauer anzusehen. [...]

Trends für 2017 … – und was die gute Fee damit zu tun hat

Anders als im Vorjahr listen wir dieses Jahr keine Trends für 2017 auf. Sondern wir legen offen, was wir uns für das noch junge Jahr und für die Kommunikation mit Film und Video in heimlichen Stunden von einer guten Fee wünschen würden. (Falls Sie die gute Fee sind oder die gute Fee kennen: melden Sie sich unter info(at)filmpuls.ch) [...]

Was Produzenten bei der Kommunikation nie freiwillig sagen

Bevor ein Chirurg seine Patienten operiert, ist er gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Schützling über tatsächliche und mögliche Risiken zu informieren. Bei Filmproduzenten und Videomachern ist das anders. Zwar ist das Wissensgefälle zwischen Anbieter und Leistungsempfänger oftmals ähnlich spektakulär wie zwischen Arzt und Patient. Aber wer was wem warum wann wie bei einer Filmproduktion sagt, dafür bestehen im Geschäft mit Bewegtbild keine festen Regeln. 10 Dinge, die Ihnen ein Produzent nie sagen würde. [...]

Visual Storytelling Trends. Eine Standortbestimmung per Ende Q2/16

Per Ende des letzten Jahres schien klar, was an Storytelling Trends die Kommunikation mit Film und Video in Zukunft beherrschen würde. Ganz zuvorderst auf der Liste der Buzzwords stand vor sechs Monaten die nun endlich und unweigerlich vor ihrem Durchbruch stehende virtuelle Realität, zusammen mit 360-Grad-Videos, immersivem Journalismus, Wearable Computing und dynamischem Storytelling. Alle diese Megatrends schienen so nah, wie der Brexit fern. Und heute? Nach den Sommerferien beginnt vielerorts bereits die Vorbereitung der Budgetplanung für das Jahr 2017. Anlass genug für eine sommerliche Standortbestimmung in Sachen Trends, Best Practise inbegriffen. [...]

Subjektive Wahrnehmung in Film und Video: Risiko oder Chance?

Bei der Erläuterung der Frage, was subjektive Wahrnehmung ist und sein kann, wurde einer der redaktionell stärksten Tageszeitungen der Schweiz darüber gejammert, dass Filme und Videos in den letzten Jahren, und nicht zuletzt wegen YouTube, nurmehr (Zitat:) "gnadenlos subjektiv und gnadenlos beliebig" seien, und darum weitgehend an Wirkung verloren hätten. Meine bescheidene Meinung: Diese Feststellung ist Unsinn und alter Käse! [...]
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