Filmarten definieren und für Auftragsfilme richtig briefen

In der Kommunikation mit Film und Video dominiert mit Bezug auf die Bezeichnung von Filmarten mangels allgemein gültiger Definitionen oftmals gefährliches Halbwissen. Der Knackpunkt liegt darin, was der Produzent auf Basis der Filmbezeichnung bei einer Projektanfrage oder beim Start der Zusammenarbeit aus der Begrifflichkeit für das Projekt ableitet. Wer Familienfreunde für ein gemeinsames Weekend in sein Ferienhaus einlädt und rückbestätigt, dass die Mitnahme der Kinder problemlos möglich sei, erwartet nicht die Grosseltern als Begleitung. Und um beim Beispiel zu bleiben: Opa wird von dem extra bereitgestellten Kinder-Dreirad beschränkt begeistert sein. [...]

Regisseur Jürg Ebe: »Storytelling heißt nichts anderes, als eine Geschichte gut zu erzählen!«

Der erfahrene Filmregisseur Jürg Ebe (bekannt für »Handyman« und »Liebling, lass uns scheiden!«) spricht über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Spielfilm und Auftragsfilm und erklärt mit dem Beispiel einer Pizza, was in der Zusammenarbeit mit einem Regisseur unbedingt zu vermeiden ist. Gute Geschichten bieten gemäß Jürg Ebe dem Zuschauer Identifikationsfiguren, an deren Entwicklung der Zuschauer Anteil nehmen kann, gemäss Ebe der beste Maßstab für eine starke Geschichte. [...]

Gutes Storytelling mit CSI-Checkliste erkennen und optimieren

Storytelling wird oftmals als Zaubermittel für die Kommunikation mit Film und Video betrachtet. Aber was ist eine gute Story? Ich nutze als Checkliste dazu seit mehr als einem Jahrzehnt drei einfache Fragen. Denn die Integration von Key Messages in einem Filmkonzept lässt sich vom Auftraggeber meist einfacher überprüfen als das Storytelling. Ob nobler Eskapismus zum alleinigen Zweck der Unterhaltung (Spielfilm), Wissensvermittlung (Dokumentarfilm) oder ob der Treiber wie beim Werbefilm oder Imagefilm darin liegt, Kaufabsicht, Image, Sympathie oder Bekanntheit einer Marke zu beeinflussen, ein Film soll verändern und bewirken. [...]

Was kosten Filme? Reverse Budgeting macht die Frage überflüssig!

In ausländischen Märkten ist das Reverse Budgeting in der Kommunikation mit Film und Video und besonders für Imagefilme und beim Produktfilm, aber zunehmend auch für Webvideos die Regel. Auch hierzulande setzt sich das Prinzip in den letzten Jahren wegen des ihm innewohnenden massgeblichen Effizienzgewinns zunehmend durch. Dies weil der Produzent beim Reverse Budgeting den Pitch nicht über den Preis sondern nur über Qualität gewinnen kann wird der Anbieter von Beginn weg inhaltlich mitdenken und, gerade bei vorbestehenden Konzepten, oft auch wertvolle Verbesserungsvorschläge einbringen. [...]

Selbstlernende Software für Film und Video

Während noch darüber gestritten wird, was der Trend zur künstliche Intelligenz für die Menschheit sein kann und sein darf, besteht nahezu ausnahmslos Einigkeit darüber, dass selbständig lernende Software auch bei Film und Video für Innovationen in bisher unvorstellbarem Ausmaß sorgen wird. Dieser Artikel nennt 3 Thesen über die Auswirkungen der immer präziser werdenden Bilderkennung. Und behauptet: In der schönen neuen Welt wird statt Rohmaterial das Drehbuch dereinst in den Computer geladen werden und wird der fertige Film in der gewünschten Auflösung individualisiert via Internet dem User ausgeliefert. [...]

Storytelling im Imagefilm – Die 10 wichtigsten Punkte

Dieser Artikel der mehrteiligen Serie erklärt die wichtigsten 10 Punkte für erfolgreiches Storytelling im Auftragsfilm. Als Checkliste helfen die hier aufgeführten Tipps und Tricks sowohl die Filmqualität zu verbessern wie auch die Evaluation der richtigen Filmagentur zu vereinfachen. Die Verantwortung für die dramaturgische Toolbox und für die mit einem Genre einhergehenden Kodizes liegen dabei in erster Linie beim Produzenten. Trotzdem sollte auch auf Seite des Auftraggebers ein Minimum an Kontrollwissen vorhanden sein. Dieser Beitrag nennt die wichtigsten 10 Punkte für erfolgreiches Storytelling im Auftragsfilm. Die Checkliste soll sowohl die erzählerische Qualität verbessern helfen, wie auch bei der Evaluation der passenden Filmagentur unterstützen. [...]

Wo und wie serielle Kommunikation mit Video von James Bond profitiert

Bond folgt einer gleichbleibenden Formel. Handlungsstränge, Charaktere und Ideologie lassen den Leser zu seinem Vergnügen an einem Spiel teilnehmen, dessen Figuren, Regeln und Ende er kennt. Varianten und Nebenlinien ändern an den konstituierenden Elementen nichts. Übertragen auf die regelmäßige Herstellung von Videos, sei es für CEO-Messages, für Mitarbeiter-Updates oder andere sich wiederholende Zwecke der internen oder externen Unternehmenskommunikation, können daraus Learnings abgeleitet werden. [...]

Storytelling: Dramaturgie für Einsteiger in Film und Video

Wenn es um Storytelling und Dramaturgie für Einsteiger in Film und Video geht, zählt nur eine Frage: wie kann Dramaturgie dem Content zu maximaler Wirkung verhelfen? Nicht Anfang und Ende sondern das Vorher und Nachher und damit alle Dinge, die dazwischen stattfinden geben der Story bei der Kommunikation mit Film und Video ihren Wert. [...]

Imagefilm produzieren heißt, Kaugummi für die Augen vermeiden

Erstaunliche viele Imagefilme, aber auch Produktfilme und Webvideos scheitern kommunikativ in der Umsetzung. Filme kommen per se nicht ohne Blickwinkel aus. Umso erstaunlicher, dass Auftraggeber und Filmproduktionen immer wieder vergessen, diesen Blickwinkel schon auf Stufe des Briefings zu definieren und auf Basis von Story und Genre sauber zu deklinieren. [...]
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