Filmkalkulation

Die Filmkalkulation (auch als Film-Budget bezeichnet) bildet gemeinsam mit Qualitätsvorgabe und Terminen die Basis für jede Filmproduktion.

  • Der Detaillierungsgrad einer Kalkulation richtet sich in der Regel nach der Komplexität des jeweiligen Projektes.
  • Eine Kalkulation für Film und Video wird in der Regel mehrmals und in unterschiedlichen Formen erstellt. Als Richtkalkulation, mit Pauschale als Festpreis, aber auch als Abschlusskalkulation oder zur Standortbestimmung während einer laufenden Videoproduktion oder Filmproduktion.
  • Die Qualität eines Budgets ist risikorelevant. Je größer das Know-how des Erstellers und je präziser eine Filmkalkulation erstellt ist, desto weniger drohen unschöne Überraschungen.

Professionelle Filmproduktionen arbeiten meist mit einer im Filmbudget einkalkulierten Reserve. Im Projektgeschäft sollten Rückstellungen für Unvorhergesehenes nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein.

Wie viel darf Neukundengewinnung kosten? Anleitung für Dienstleister im Bereich Film und Video

Videoproducer werden die Frage, ob die Neukundengewinnung Sinn ergibt, mit der Höhe des Auftragsvolumens beantworten. Dann folgt meist die Argumentation mit der Auslastung der eigenen Kapazitäten. Ebenso wichtig aber ist, was die Akquisition eines neuen Kunden überhaupt kostet. Genauso wie ein Film kalkuliert werden kann, gibt es auch hierfür eine Berechnungsmethode. Dieser Artikel versteht sich als Anleitung, wie man diese Kosten rechnerisch beantworten kann. [...]

Gibt es als Filmproduktion Gründe, kostenlos für Kunden zu arbeiten?

Leser fragen FILMPULS: Macht es Sinn, als junge Filmproduktion gratis für Kunden zu arbeiten oder Videos zu absoluten Tiefpreisen, vielleicht sogar unter den Selbstkosten, anzubieten, um sich mit guten Filmen einen Namen in der Branche zu machen? Kann man auf diese Weise später an größere Aufträge oder an renommierte Auftraggeber im hochpreisigen Auftragssegment herankommen?  J.H., Zürich, per Email [...]

Was kostet ein Film oder ein Video? Und warum so viel!

Leserfrage an Filmpuls von Walter F. aus Zürich: Bei einer Auftragsausschreibung für ein kurzes Webvideo habe ich Angebote erhalten, die sich im Preis bis zu 320% (!) unterscheiden: Das spricht nach meinem Dafürhalten nicht für die Seriosität der Anbieter von Videoproduktionen! Darum meine ganz einfache Frage, zusammen mit der Bitte um eine schlüssige Antwort: Was kostet ein Film? [...]

Die Kalkulation nach der Kalkulation: Budgetierung für Film und Video

Wie beim Fußball gilt auch in der Kommunikation mit Film und Video: Nach dem Film ist vor dem Film. Damit, dass ein Filmprojekt seinem Publikum und der Öffentlichkeit anvertraut wird, endet die Arbeit für Produzenten und Produktionsleiter nicht. Nicht nur bei den Zuschauerzahlen (oder der Anzahl Klicks im Internet), auch bei der Kalkulation schlägt jetzt die Stunde der Wahrheit. Teil 3 der Filmpuls-Serie zur Budgetierung und Kalkulation von Film- und Videoprojekten. [...]

Kalkulationsschema für Film und Video (mit Budget-Beispiel)

Teil 2 der dreiteiligen Filmpuls-Serie zu Kalkulation und Budgetierung präsentiert ein Musterbudget, vertritt eine klare Meinung zu Reserven, erklärt das Zusammenspiel von Budget, Parametrisierung und Production Values im Film und enthüllt, warum ein Hollywood-Star seine Karriere einer Schweizer Produzentin verdankt, für die der korrekte Umgang mit Filmkalkulationen mindestens so wichtig wie Talent ist. [...]

Parameter: Die Kalkulation vor der Kalkulation für Film und Video

Der erste Teil der 3-teiligen Serie zum Filmbudget erklärt die Funktion von Parameter in der Budgetierung. Parameter beeinflussen im Filmgeschäft nicht nur das Endresultat sondern auch sich gegenseitig. Wie Auftrieb und Schwerkraft für ein Flugzeug in der Luft, halten die Parameter ein Projekt in der richtigen Balance. Eckdaten und Parameter sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Während die Eckdaten begrifflich für einen fixen Wert stehen, sind Parameter flexibel. Das macht sie speziell und wertvoll. [...]

Was kostet ein Imagefilm oder ein Web-Video wirklich?

Was kostet ein Film oder Video? Die Antwort ist einfach: gleich viel wie ein Auto! Während bei Neuwagen die Marke, Hubraum und Größe preisbestimmend sind, so ist es beim Film der Inszenierungsgrad, die geplante Wirkung, die Emotionen und das Genre, welche zusammen mit weiteren Faktoren den Preis ausmachen. FILMPULS erklärt, warum ein Film kostet ,was er kostet. [...]

Videokalkulation: Wie drei böse Stolpersteine einfach zu vermeiden sind

Bei der Analyse von Kalkulation und im Umgang mit Budgets zeigen sich in der Regel immer wieder aufs Neue die drei annähernd gleichen Falltüren: Domino-Effekt, Rasier-Apparat-Effekt und Excel-Tabellen-Effekt. Filmpuls erklärt anhand von Beispielen aus der Praxis, was sich hinter diesen drei Fallen versteckt und wie diese Stolpersteine bei Bewegtbild-Projekten für Marketing und Kommunikation einfach vermieden werden können. [...]

Filmkosten und Kalkulationen mühelos analysieren und richtig verstehen

Der vorgehende Teil 1 dieser Artikel-Serie hat sich mit der Art der Darstellung von Kosten in eine Filmkalkulation befasst. Im aktuellen Teil 2 tauchen wir tiefer in die Materie und stellen uns die Frage, wie man ein Budget richtig liest und, bei Anpassungen für die Qualität des angestrebten Werkes wichtiger, wie mit einer Kalkulation für Film oder Video Filmkalkulation und Budgetkorrekt umgegangen werden kann. Und wagen den Versuch, dazu eine kleine Anleitung für Einsteiger in das Thema Kalkulation für Film und Video zu skizzieren: [...]

Im Filmbudget die Handlungskosten, Gewinn und Markup richtig verstehen

Soweit herrscht Einigkeit: Unkosten gibt es weder aus Sicht des Procurement noch aus der Sicht des Produzenten. Es gibt nur Kosten. Das Verstehen einer Film-Kalkulation fordert ein geballtes Maß an Fachwissen. Doch es bestehen weitere Hürden. Viele Auftraggeber fragen sich, was denn genau diese Kosten beinhalten und warum sie nicht immer ausgewiesen werden, und wenn, warum unter unterschiedlichen Namen. Dieser zweiteilige Artikel bringt anhand von Best Practise und Usanzen der Branche Licht in den Dschungel der Begrifflichkeiten von Kalkulationen für Film und Video. [...]

Was kosten Filme? Reverse Budgeting macht die Frage überflüssig!

In ausländischen Märkten ist das Reverse Budgeting in der Kommunikation mit Film und Video und besonders für Imagefilme und beim Produktfilm, aber zunehmend auch für Webvideos die Regel. Auch hierzulande setzt sich das Prinzip in den letzten Jahren wegen des ihm innewohnenden massgeblichen Effizienzgewinns zunehmend durch. Dies weil der Produzent beim Reverse Budgeting den Pitch nicht über den Preis sondern nur über Qualität gewinnen kann wird der Anbieter von Beginn weg inhaltlich mitdenken und, gerade bei vorbestehenden Konzepten, oft auch wertvolle Verbesserungsvorschläge einbringen. [...]