Kreation für Film und Video

Als Kreation für Film und Video bezeichnet Filmpuls die Konzeption (Filmidee, Drehbuch), Gestaltung (Dreharbeiten) und daran anschließende künstlerische Begleitung (Bild- und Tonbearbeitung) eines Films oder Videos für eine geplante Kommunikationsmaßnahme. Für die Kreation verantwortlich ist in der Regel die Kreativabteilung einer Filmagentur (Creative Director, Art Director) in enger Zusammenarbeit mit Regie und Senior Producer.

Abhängig von der Größe eines Films liegt die Kreation für Film und Video in den Händen des Regisseurs oder Drehbuchautors. Bei kleineren Vorhaben erstellt die Regie dann oft selbst in Personalunion das Filmkonzept und das Drehbuch.

Wird ein Projekt nicht inszeniert (wie beim Spielfilm), sondern wird nur dokumentiert (Event-Video), kann auf die Kreation für Film und Video auch verzichtet werden. Diesfalls findet die Kreativleistung in vermindertem Umfang im Rahmen der Realisation, der Kameraarbeit und beim Editing statt.

Das Erzählen einer Geschichte und damit verbunden der gezielte Transport von Emotionen ist umgekehrt ohne ausgewiesene Kreativkompetenz, inhaltliche Vorabeit und Dramaturgie kaum möglich.

Social Video: die ultimative Anleitung für die Praxis

Social Video ist aus der Bewegtbild-Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Was aber bedeutet dieses Genre für Filmemacher, Videoproducer und für Auftraggeber? Dieser Artikel von Carrie Duvan mit Tipps und Tricks aus der Praxis ist eine einfach verständliche, umfassende Anleitung für Einsteiger in ein Thema, das in Zukunft für das Marketing mit Film noch an Wichtigkeit gewinnen wird. [...]

Was Videofilme gut können. Und wann Videos das falsche Medium sind.

Wer Filme sieht und TV konsumiert, wird nicht zum Video- und Filmemacher. Filme sind einfach anzusehen. In dieser scheinbaren Einfachheit liegen die Schwierigkeiten. Videofilme können vieles leisten, aber nicht alles. FILMPULS erklärt, wann Video das richtige Tool ist - und wann es besser ist, auf die Arbeit mit Bewegtbild zu verzichten und auf ein anderes Medium zu setzen. [...]

Warum Horror im Film ohne starke Spielregeln nicht funktionieren kann

Ob Frankenstein, Dracula oder der nette Nachbar von Nebenan, der plötzlich zur Kettensäge greift: Der Horror als Filmgenre verdeutlicht für Filmemacher interessanterweise nahezu alle Merkmale, die für die gesamte Palette der Kommunikation mit Bewegtbild wichtig und erforderlich sind. FILMPULS erklärt, warum man von Horrorfilmen gleich doppelt lernen und profitieren kann. [...]

Mein Video muss überall einsetzbar sein! Was muss ich dazu beachten?

Leserfrage an Filmpuls von B. Nuspliger, Staufen im Breisgau: Mein Video für einen mittelständische Kunden soll überall einsetzbar sein. Der Kunde will es nicht nur auf seiner Webpage, YouTube und Social Media einsetzen, sondern zusätzlich am Point of Sale und Fachmessen. Der Kunde sagt, sonst würde sich das Budget für das Video kostentechnisch nicht rechnen! Was müssen wir für Konzept und Umsetzung beachten? [...]

Dramaturgie: 4 bewährte Tipps und Tricks für noch besseres Storytelling

Es gibt in der Dramaturgie langjährig bewährte Möglichkeiten, wie die Spannung des Zuschauers in einem Film oder Video aufrecht erhalten werden kann. FILMPULS erklärt die 4 wichtigsten Tipps und Tricks anhand von Beispielen und zeigt ganz konkret, wie damit das Storytelling verbessert und die Aufmerksamkeit des Zuschauers mit dramaturgischen Spannungsfeldern gesteigert werden kann. [...]

Das Genre entscheidet über die Wirkung und den Erfolg von Film und Video

Auch wenn der Zuschauer im Allgemeinen nicht in der Lage ist, Filmarten und Genre in Worte zu fassen, so verbindet er (oftmals unbewusst) doch eine klare Erwartungshaltung mit der Art eines Films. Wer als Filmemacher, Auftraggeber, Regisseur oder Produzent mit diesem Widerspruch nicht umzugehen vermag, wird im Zuschauermarkt scheitern. FILMPULS erklärt die Kraft der Genre. [...]

«Pearl»: der 360 Film ist auf Augenhöhe mit dem Oscar angekommen

Mit "Pearl" wurde dieses Jahr erstmals in der Geschichte des Oscars ein 360 Film nominiert. Der für die Virtual Reality Reihe "Google Spotlight Story" entstandene Kurzfilm von Regisseur Patrick Osborne schlägt erfolgreich eine Brücke zwischen Technik und Kreativität. FILMPULS blickt hinter die Kulissen, analysiert die Machart und erklärt im Detail, warum dieser immersive Film als Meilenstein für VR betrachtet werden muss. [...]

Sequentiell erzählen in Comics, Film und Video: Ein Vergleich

Der Vergleich von Comics (im englischen Sprachraum heute wertiger als Graphic Novels bezeichnet) mit Film ist naheliegend. Weil Comics als Schund und tiefste Stufe des Storytelling galten, wurde dem Comic die analytische Untersuchung in der sonst üblichen Form der Trennung von Inhalt und Form lange versagt. Geschichten über Superhelden in Strumpfhosen oder Hinkelstein werfende Gallier, so die gängige Meinung, konnten gewissermaßen "automatisch" keine Erzählform besitzen, die eine Analyse sinnvoll erscheinen ließ. Auch beim Film wurde einige Jahrzehnte so argumentiert. [...]

Wie lang muss ein Video sein, damit es richtig gut funktioniert?

Leserfrage an Filmpuls von Nadia E. aus Stuttgart: Wir kommunizieren in der Firma schon seit einiger Zeit mit Video. Deshalb fragen wir uns immer wieder, welche maximale Länge ein gutes Video denn nun haben sollte? Ich bekomme dazu nur widersprüchliche Angaben! Wie lang muss ein Video sein, damit es im Internet und in den sozialen Medien so richtig gut funktioniert? [...]

Warum gute Auftragsfilme leuchten und schmerzen müssen

Wie geht man richtig mit Spannungsfeldern um, die sich aus dem Wunsch nach Authentizität in Imagefilmen und authentischen Produktevideos ergeben? Jeder Filmstudent lernt, dass es bei der Analyse eines Filmes nicht reicht, nur das filmische Werk zu untersuchen. Es gilt immer auch den Absender (Filmemacher) und den Rezipienten (Zuschauer) in die Betrachtung einzubeziehen. Beim Auftragsfilm wird das Dreieck "Film-Filmemacher-Zuschauer" zum Viereck, weil Auftragsfilme ohne Auftraggeber per definitionem keine solchen sind. Um zu verstehen, was einen authentischen Auftragsfilm im Kern ausmacht gilt es darum, die drei Aspekte Auftraggeber, Filmemacher und Zuschauer genauer anzusehen. [...]

Selbstlernende Software für Film und Video

Während noch darüber gestritten wird, was der Trend zur künstliche Intelligenz für die Menschheit sein kann und sein darf, besteht nahezu ausnahmslos Einigkeit darüber, dass selbständig lernende Software auch bei Film und Video für Innovationen in bisher unvorstellbarem Ausmaß sorgen wird. Dieser Artikel nennt 3 Thesen über die Auswirkungen der immer präziser werdenden Bilderkennung. Und behauptet: In der schönen neuen Welt wird statt Rohmaterial das Drehbuch dereinst in den Computer geladen werden und wird der fertige Film in der gewünschten Auflösung individualisiert via Internet dem User ausgeliefert. [...]

Imagefilm produzieren heißt, Kaugummi für die Augen vermeiden

Erstaunliche viele Imagefilme, aber auch Produktfilme und Webvideos scheitern kommunikativ in der Umsetzung. Filme kommen per se nicht ohne Blickwinkel aus. Umso erstaunlicher, dass Auftraggeber und Filmproduktionen immer wieder vergessen, diesen Blickwinkel schon auf Stufe des Briefings zu definieren und auf Basis von Story und Genre sauber zu deklinieren. [...]