Postproduktion

Unter Postproduktion wird die Bildbearbeitung und Tonbearbeitung verstanden, welche nach den Dreharbeiten eines Filmes oder Videos erfolgt. Darum wird die Postproduktion auch als Endfertigung bezeichnet. In der Regel teilt sich die Bild-Postproduktion in zwei Phasen: Phase 1 umfasst den inhaltlich-redkationellen Bildschnitt bis zur Bildabnahme (Picture Lock), bei der die finale Schnittversion von allen Beteiligten gut geheißen wird. In Phase 2 folgen, daran anschließend, die technische Endbarbeitung, das Color Grading, Konverting und Versioning. | © Condor Films™

Die 3D-Audioproduktion für Virtual Reality – was man dazu wissen muss!

Werden wir heute mit Begriffen wie Virtual Reality, Gear VR oder Play Station VR konfrontiert, denken die Allermeisten von uns an visuellen Content, der in einem dreidimensionalen Raum erlebbar ist. Die Minderheit wird dabei an die akustische Kulisse denken. Aber genau darüber handelt dieser Artikel: Über die Möglichkeiten der Audioproduktion für den dreidimensionalen Raum. [...]

Das Phänomen der unsichtbaren Schnitte bei Film und Video

Unsichtbare Schnitte sind kein Geheimnis. Sie finden seit jeher nicht nur in großen Hollywood-Produktionen Anwendung, sondern sind d-e-r Standard in der Film- und Videoproduktion. Unsichtbare Schnitte werden so bezeichnet, weil sie für Auge und Hirn deutlich sichtbar und erkennbar sind (anders als versteckte Schnitte), trotzdem aber vom Zuschauer nicht wahrgenommen werden. [...]

Videoformate von A-Z: Alles was Sie darüber wissen müssen

Die 2-teilige Einführung in die Videotechnik von Filmpuls erläutert im zweiten Teil der Serie die Vorteile und Nachteile der bekanntesten Videoformate. Ergänzend wird auch auf Fragen der Konvertierung (der Umwandlung von einem Videoformat in das andere) und weitere wichtige Themen aus dem Alltag des Video- und Filmemachers eingegangen. Der Artikel versteht sich als Weiterführung und Ergänzung des Beitrags zu den bekanntesten Filmformaten. [...]

Filmformat, Seitenverhältnis, Bildformat und Bildgröße: Alles was Sie darüber wissen müssen

Der erste Teil der zweiteiligen Filmpuls-Serie zur Videotechnik erklärt die oft unterschiedlich und widersprüchlich genutzten Fach-Begriffe "Filmformat", "Drehformat", "Aufnahmeformat" und "Seitenverhältnis". Ebenso behandelt werden die wichtigsten Themen im Zusammenhang mit HD, 2K, 4K und die Frage, wie für ein Video oder einen Film das richtige Format gewählt werden soll. Der Beitrag richtet sich an Einsteiger in die Materie und versteht sich als ebenso einfache wie umfassende Einführung in die Basis der Videotechnik. [...]

Zeitraffer und Blende als Mittel zur Manipulation von Zeit und Raum

Der Film kann Effekte hervorbringen, die in der Fotografie nicht möglich sind. Zu diesen Effekten gehören die Blende, der Zeitraffer und die Zeitlupe. Alle drei Effekte haben eine Einfluss auf unsere Wahrnehmung der Zeitachse in einem Film: sie manipulieren unser Zeitempfinden mit optischen Manipulationen, losgelöst von der Storyline. Drei Arten von Blenden, Zeitraffer und Zeitlupe ergänzen die Möglichkeiten der Montage in der Kommunikation mit Film und Video. [...]

Filme schneiden (Teil 4): wenn der Filmschnitt durch Manipulation die Wahrheit verdreht

Ein Film oder ein Video hat keine endgültige Form, bevor nicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Einstellungen miteinander verknüpft werden. Anders als bei einer Photographie (zumindest vor der Erfindung von Photoshop) bietet diese in der Montage vorkommende Verknüpfung kaum kontrollierbare Möglichkeiten zur Manipulation. Dieser Artikel zählt die wichtigsten Arten der Manipulation auf und erklärt die Mechanismen anhand von Beispielen. [...]

Film schneiden wie ein Profi (Teil 3): Das Geheimnis von Repetition und Rhythmus

Teil 3 der vierteiligen Filmpuls-Sommerserie zum Thema Film- und Videoschnitt. Die Filmmontage ist wie jede filmische Disziplin ein Handwerk mit dem Potential einer Kunst. Handwerkliche wie künstlerische Aspekte der Filmmontage lassen sich nicht nur inhaltlich, sondern auch aus rein formaler Sicht betrachten. Die durch formale Prinzipien geprägte Montage macht in diesem Fall die Wirkung des Filmbildes zum Stil-Prinzip. [...]

Videos schneiden und professionell Filme montieren (Teil 2): Kausalmontage und Parallelmontage

In den Pionierzeiten des Films beschränkte sich die Filmmontage darauf, mit dem Schnitt die für die Erzählung notwendigen Ereignisse in chronologischer Folge hintereinander zu schneiden. Spannung konnte dabei nicht durch den Schnitt entstehen, sondern nur durch den Inhalt der Erzählung. Der Filmschnitt war Diener der Realität. 1901 ging James Willamson in seinem Film "Attack on a China Mission" einen Schritt weiter: [...]

Die Montage macht den Unterschied zwischen Editing und Videoschnitt

Der eigentliche Zweck der Montage, und damit wird auch klar, warum die Montage dem Filmschnitt begrifflich übergeordnet sein sollte, besteht darin das Thema, das Sujet, Handlungen, Taten und die Dynamik innerhalb eines Filmes zusammenhängend und folgerichtig darzulegen. So jedenfalls sah es der berühmte Sergej Eisenstein, der Erfinder der Dialektik in der Filmmontage. [...]

Einführung in den Filmschnitt: Warum Pacing und Timing wichtig sind

Die Kraft und das Potential des Filmschnitts liegt in der Montage. Nicht ohne Grund sprechen viele Filmschaffende darum ganz bewusst nicht von schneiden sondern von montieren oder editieren. Wird vorne und hinten vom Cutter "ein Stück Film" abgeschnitten, dann ist die Bezeichnung Schnitt dem Vorgang durchaus angemessen. Für alles andere, was im Schneideraum passiert, ist das Wort zu vereinfachend, wenn nicht sogar irreführend. Filme werden nicht mit dem Hammer zusammengenagelt. [...]

Selbstlernende Software für Film und Video

Während noch darüber gestritten wird, was der Trend zur künstliche Intelligenz für die Menschheit sein kann und sein darf, besteht nahezu ausnahmslos Einigkeit darüber, dass selbständig lernende Software auch bei Film und Video für Innovationen in bisher unvorstellbarem Ausmaß sorgen wird. Dieser Artikel nennt 3 Thesen über die Auswirkungen der immer präziser werdenden Bilderkennung. Und behauptet: In der schönen neuen Welt wird statt Rohmaterial das Drehbuch dereinst in den Computer geladen werden und wird der fertige Film in der gewünschten Auflösung individualisiert via Internet dem User ausgeliefert. [...]