Spielfilm

Für Filmpuls ist der Spielfilm ein Filmwerk mit einer erfundenen Handlung, das der Unterhaltung dient. Spielfilme können, meist als Kurzfilme, auch im Auftragsverhältnis für einen Kunden hergestellt werden. Filmpuls verwendet den Begriff Spielfilm zur Abgrenzung von Auftragsfilmen von Kino- und TV-Filmen.| © Condor Films™

Kamera-Bewegungen im Film in Theorie und Praxis (1/4)

Bewegung gehört zur Grundcharakteristik des Mediums Film. Trotzdem herrscht oftmals große Unklarheit, wie und wann Bewegung in der Kommunikation mit Bewegtbild eingesetzt werden soll. Filmpuls beleuchtet in einer vierteiligen Serie das Thema Bewegung im Film und die damit verbundenen filmischen Ausdrucksmittel aus unterschiedlichen Blickwinkeln: [...]

Was ist ein Video? Worin liegt der Unterschied zum Film?

Die technische Gleichschaltung von Film und Video bildet eine ganz große Chance. Vorausgesetzt, wir besinnen uns darauf, was die Aufgabe von Bewegtbild in Marketing und Kommunikation ist: Wirkung zu erzeugen. Ungeachtet wie man das Kind benennen will: Videos und Filme können das beide. Sofern sie nicht als Kaugummi für die Augen missbraucht werden. [...]

Filme sind Projekte: Was heißt für die Praxis?

Projekt. Alleine der Begriff klingt in kreativen Ohren überaus unsexy. Trotzdem ist es für die Kommunikation mit Film und Video notwendig, sich regelmäßig zu vergegenwärtigen was es heißt, im Projektbusiness tätig zu sein. Ja, die reine Projektarbeit ist wenig glorreich. Sie soll und muss es sogar sein! Denn dort wo sich wahre Kreativität austobt werden stabile Rahmenbedingungen erfolgsrelevant. Alles andere ist unprofessionell. Aber Achtung: bei der Planung und Durchführung von Filmprojekten bedeutet klassisches Projektmanagement immer auch eine Verlockung, komplexe Prozesse mit noch komplexeren Planungsinstrumenten abzubilden. Kreativprojekte erfordern auch in der Projektplanung besondere Flexibilität. „Zelte statt Paläste“ muss das Motto heißen. Kurze Reaktionszeiten und adaptive Projektsteuerung sind gefragt und damit erweitere Projekt-Tools mit Erfahrungswissen und Filmkompetenz kombiniert werden. Am Endes des Tages soll das Filmbudget schließlich nicht in Projektleitungsaufwand investiert werden, sondern auf der Leinwand, dem TV-Screen oder am Smartphone ersichtlich sein. Nicht nur Imagefilme und Produktfilme sondern sogar Webvideos haben erstaunlich oft Prototypen-Charakter. Diese Eigenschaft teilt der Auftragsfilm mit dem Spielfilm. Nicht wenige Produzenten bezeichnen sich denn auch wie der leider verstorbene Produzent Bernd Eichinger als Feuerlöscher, und sehen eine ihrer wichtigsten Aufgaben zusätzlich darin, das Erzählen einer Geschichte zu organisieren. Organisieren heisst: Projektarbeit. [...]

Jürg Ebe: »Storytelling heißt nichts anderes, als eine Geschichte gut zu erzählen!«

Der erfahrene Filmregisseur Jürg Ebe (bekannt für »Handyman« und »Liebling, lass uns scheiden!«) spricht über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Spielfilm und Auftragsfilm und erklärt mit dem Beispiel einer Pizza in der Zusammenarbeit mit einem Regisseur zu vermeiden ist. Gute Geschichten bieten gemäß Jürg Ebe dem Zuschauer Identifikationsfiguren, an deren Entwicklung der Zuschauer Anteil nehmen kann, gemäss Ebe der beste Maßstab für eine starke Geschichte. Charaktere sind seiner Meinung nach das A und O für einen Filmemacher und sie sind das Schwierigste überhaupt. [...]

Wo serielle Kommunikation mit Video von James Bond profitiert

Bond folgt einer gleichbleibenden Formel. Handlungsstränge, Charaktere und Ideologie lassen den Leser zu seinem Vergnügen an einem Spiel teilnehmen, dessen Figuren, Regeln und Ende er kennt. Varianten und Nebenlinien ändern an den konstituierenden Elementen nichts. Übertragen auf die regelmäßige Herstellung von Videos, sei es für CEO-Messages, für Mitarbeiter-Updates oder andere sich wiederholende Zwecke der internen oder externen Unternehmenskommunikation, können daraus Learnings abgeleitet werden. [...]