Storytelling

Kennzeichnend für Storytelling (und dessen Subkategorie visuelles Storytelling) ist eine dynamische Verbindung zwischen dem, WAS erzählt wird und dem, WIE es erzählt wird. Diese Doppelwertigkeit besitzt zusätzlich zu Inhalt und Erzählart meist auch in zeitlicher Hinsicht als interaktiven Zusammenhang zwischen der Zeit, in der das Erzählte spielt im Verhältnis zu derjenigen Zeit, in der erzählt wird, eine Relevanz.

Video Email Marketing – Was muss ich darüber wissen?

Video Email als Marketing-Maßnahme steckt trotz HTML5 immer noch in den Kinderschuhen. Dieser Artikel erklärt, wie Videos erfolgreich mit Video versandt werden können. Er nennt Risiken und Chancen, gibt Tipps und Tricks im Umgang mit Dateiformaten wie GIF und animierten PNG und zeigt alle wichtigen Arten der Verknüpfung von Bewegtbild mit Mail. [...]

Einführung in die Filmsprache: Alles über Kameraperspektive

Die Kameraperspektive gehört zur Filmsprache wie das Objektiv zur Filmkamera. Sie führt, gleich wie die Einstellungsgröße und die Kamerabewegung, das Auge des Zuschauers durch die Handlung. Was wir sehen legt die Einstellung fest. Aus welcher Perspektive wir Personen oder Dinge vor der Kamera sehen, bestimmt der Blickwinkel, zusammen mit der Wahl des Objektivs. Dieser Artikel erklärt anhand von Beispielen die klassischen Arten der Kameraperspektive und ihre Anwendung. [...]

Dramaturgie: 4 bewährte Tipps und Tricks für noch besseres Storytelling

Es gibt in der Dramaturgie langjährig bewährte Möglichkeiten, wie die Spannung des Zuschauers in einem Film oder Video aufrecht erhalten werden kann. FILMPULS erklärt die 4 wichtigsten Tipps und Tricks anhand von Beispielen und zeigt ganz konkret, wie damit das Storytelling verbessert und die Aufmerksamkeit des Zuschauers mit dramaturgischen Spannungsfeldern gesteigert werden kann. [...]

Immersion bei Film und Video und was man unbedingt darüber wissen muss

Was heißt Immersion und wie funktioniert das Eintauchen in fremde Welten? FILMPULS geht dem vielzitierten Zauberwort auf den Grund. Wir erklären die Funktionsweise, Herkunft und die wichtigsten Hintergründe, erläutern den Unterschied zwischen virtueller Realität (VR) und Illusion und zeigen, wie immersive Wirkung in 360 Film und Games untersucht und präzise bewertet werden kann. [...]

Warum ein Imagefilm die schlechtere Alternative ist

Ändert der Fluss das Flussbett? Oder zwingt dieses dem Fluss den Weg auf? Niemand wird bestreiten wollen, dass beide Elemente, Fluss und Flussbett, sich wechselseitig beeinflussen. Für Bewegtbild und Distributionskanäle gilt das ebenso. Darum gehören Imagefilme abgeschafft. Er ist ein Dinosaurier aus der vordigitalen Zeit. In einer non-linearen Welt hat der herkömmliche Imagefilm nichts mehr zu melden. Es gibt bessere und effizientere Alternativen um mit Film und Video Wirkung zu erzielen. [...]

Warum gute Auftragsfilme leuchten und schmerzen müssen

Wie geht man richtig mit Spannungsfeldern um, die sich aus dem Wunsch nach Authentizität in Imagefilmen und authentischen Produktevideos ergeben? Jeder Filmstudent lernt, dass es bei der Analyse eines Filmes nicht reicht, nur das filmische Werk zu untersuchen. Es gilt immer auch den Absender (Filmemacher) und den Rezipienten (Zuschauer) in die Betrachtung einzubeziehen. Beim Auftragsfilm wird das Dreieck "Film-Filmemacher-Zuschauer" zum Viereck, weil Auftragsfilme ohne Auftraggeber per definitionem keine solchen sind. Um zu verstehen, was einen authentischen Auftragsfilm im Kern ausmacht gilt es darum, die drei Aspekte Auftraggeber, Filmemacher und Zuschauer genauer anzusehen. [...]

Trends für 2017 … – und was die gute Fee damit zu tun hat

Anders als im Vorjahr listen wir dieses Jahr keine Trends für 2017 auf. Sondern wir legen offen, was wir uns für das noch junge Jahr und für die Kommunikation mit Film und Video in heimlichen Stunden von einer guten Fee wünschen würden. (Falls Sie die gute Fee sind oder die gute Fee kennen: melden Sie sich unter info(at)filmpuls.ch) [...]

Wie das Kino im Kopf funktioniert und wie wir Filme sehen

In weniger als 100 Millisekunden meldet uns das Hirn, was wir sehen. Wie wir aber sehen, und wie die dazu notwendigen Nervenimpulse analysiert und verarbeitet werden, sprengt jede Dimension eines Cinemascope-Kinospielfilms und ist spannender als jede Serie auf Netflix. Dieser Artikel zeigt, wie man mit der Zunge sehen kann und erklärt, warum Krabben als Regisseure wenig taugen.  [...]

Subjektive Wahrnehmung in Film und Video: Risiko oder Chance?

Bei der Erläuterung der Frage, was subjektive Wahrnehmung ist und sein kann, wurde einer der redaktionell stärksten Tageszeitungen der Schweiz darüber gejammert, dass Filme und Videos in den letzten Jahren, und nicht zuletzt wegen YouTube, nurmehr (Zitat:) "gnadenlos subjektiv und gnadenlos beliebig" seien, und darum weitgehend an Wirkung verloren hätten. Meine bescheidene Meinung: Diese Feststellung ist Unsinn und alter Käse! [...]

Die Wirkung von Farben im Film? Keine Ahnung, aber davon viel!

Während in nahezu allen Disziplinen des Marketings und der Kommunikation an abverkaufsrelevanten Kontaktpunkten die Evaluation von Farben und die Arbeit mit Farbkonzepten unverzichtbar ist, gehen Filmemacher im Auftragsfilm, bei TV-Spots ebenso wie beim Imagefilm, Produktfilm oder Online-Video mit Farbpsychologie um, als wären sie Pfahlbauer aus dem Neolithikum. Diese Nachlässigkeit geht zu Lasten der Wirkung! [...]

Trends Storytelling mit 6 Themen, die richtig wichtig werden!

Wo sich technische Innovationen in rascher Kaskade überschlagen ist es umso wichtiger, nicht nur zu wissen was sich ändert, sondern auch was bleibt. Bleiben allerdings wird der Mensch. Er bleibt im Zentrum und bleibt Sinn und Zweck von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, mitsamt seinen Besonderheiten und Unzulänglichkeiten, und getrieben von den Daseinsgrundfunktionen. Die Wichtigkeit von interaktiven Stories, welche Texte, Fotos, interaktive Grafiken, Karten und Animationen zu verbinden wissen, wird markant zunehmen. [...]

Regisseur Jürg Ebe: »Storytelling heißt nichts anderes, als eine Geschichte gut zu erzählen!«

Der erfahrene Filmregisseur Jürg Ebe (bekannt für »Handyman« und »Liebling, lass uns scheiden!«) spricht über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Spielfilm und Auftragsfilm und erklärt mit dem Beispiel einer Pizza, was in der Zusammenarbeit mit einem Regisseur unbedingt zu vermeiden ist. Gute Geschichten bieten gemäß Jürg Ebe dem Zuschauer Identifikationsfiguren, an deren Entwicklung der Zuschauer Anteil nehmen kann, gemäss Ebe der beste Maßstab für eine starke Geschichte. [...]

Gutes Storytelling mit CSI-Checkliste erkennen und optimieren

Storytelling wird oftmals als Zaubermittel für die Kommunikation mit Film und Video betrachtet. Aber was ist eine gute Story? Ich nutze als Checkliste dazu seit mehr als einem Jahrzehnt drei einfache Fragen. Denn die Integration von Key Messages in einem Filmkonzept lässt sich vom Auftraggeber meist einfacher überprüfen als das Storytelling. Ob nobler Eskapismus zum alleinigen Zweck der Unterhaltung (Spielfilm), Wissensvermittlung (Dokumentarfilm) oder ob der Treiber wie beim Werbefilm oder Imagefilm darin liegt, Kaufabsicht, Image, Sympathie oder Bekanntheit einer Marke zu beeinflussen, ein Film soll verändern und bewirken. [...]
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